
Aserbaidschans Botschafter Nasimi Aghayev, seit Ende September im Amt, stellte sich im korrespondenten.café, gemeinsam mit Dr. Michael Hilmer, Vizepräsident des Energiekonzerns UNIPER, den Fragen in- und ausländischer Journalisten. Es ging, naheliegend, um die Rolle Aserbaidschans als Energielieferant für Europa. Der Botschafter empfahl sein Land als zuverlässigen und stabilen Partner. Seit 1848, daran erinnerte er, sei Aserbaidschan Öllieferant. Bis Ende 2022 sollen die Lieferungen über den Southern Gas Corridor um 40 Prozent zunehmen. Der Energiehändler UNIPER, so Dr. Hilmer, im Unternehmen zuständig für Gas Supply & Origin Caspian South, sei in 40 Ländern tätig. Der Pipelinebau zwischen dem Kaukasusland und Europa für 40 Milliarden US-Dollar wurde 2013 vertraglich vereinbart. Gegenüber diesem Jahr sei ab 2027 mit einer Verdoppelung der Liefermengen aus Aserbaidschan zu rechnen. Auch bei Erneuerbaren habe das Land mit einem Windpotenzial wie Dänemark viel zu bieten.
Foto (von links): Ewald König, korrespondenten.café; Aserbaidschans Botschafter Nasimi Aghayev; Dr. Michael Hilmer, UNIPER-Vizepräsident
2022-11-25


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